Im Museum of Modern Art ist eine interessante Ausstellung zu Informationsdesign zu sehen. Schade, dass New York nun leider nicht gerade um die Ecke ist 😉
„Full Disclosure: The Edge of Information Design, MoMA’s first devoted entirely to information design.“
Das MoMA in New York widmet dem Informationsdesign zum ersten Mal eine eigene Ausstellung, kuratiert von Paola Antonelli. Rund 30 analoge und digitale Arbeiten zeigen, wie Gestaltung komplexe Zusammenhänge sichtbar macht, von klassischen Infografiken über die handgezeichneten Postkarten bis zu KI-generierten Erinnerungen.
Die zentrale These: Jede Visualisierung hat eine Autor*in. Wer Daten gestaltet, entscheidet mit, was wir sehen, verstehen und glauben. Genau darum geht es in unserem Schwerpunkt Informationsdesign: Informationen nicht nur schön verpacken, sondern verantwortungsvoll, kritisch und verständlich gestalten. Dass das MoMA dem Feld jetzt eine große Bühne gibt, zeigt, wie relevant es in Zeiten von KI und Vertrauenskrise geworden ist.
Eindrücke von der Ausstellung und Details:
https://www.dezeen.com/2026/09/30/moma-information-design-exhibition-full-disclosure
Quelle Beitragsbild: https://press.moma.org/exhibition/fulldisclosure/